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Ernst
Beiträge: 12
Hallo Detlev,

ja, ganz sicher, dass der Rumpf aus Alu und genietet ist. Als gelernter Metaller kenne ich den dumpfen Klang.
Der Rumpf ist unten von außen glatt. Also keine Stufe. Es sind allerdings Achtern zwei Hölzer drunter geschraubt.

Schicke das mal per pm.

Grüße,

Ernst
14.06.2011 19:05
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Ernst
Beiträge: 12
Noch ein paar Bilder.

ein Bild zeigt die Fenster. Die beiden mittleren Scheiben sind mit Klavierband verbunden. Die beiden Seitenscheiben mit Scharnieren an den mittleren befestigt. Alles steckbar.
Die Bügel, Einer zusammen geklappt und einer offen. Vier Stück scheinen angebaut gewesen zu sein. Habe drei von unterschiedlicher Breite.

Beste Grüße,

Ernst
14.06.2011 19:18
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detlev
Mitglied
Von: Berlin, Deutschland
Beiträge: 12
Hallo Ernst,

iconErnst:
ja, ganz sicher, dass der Rumpf aus Alu und genietet ist. Als gelernter Metaller kenne ich den dumpfen Klang.


o.K., wollte nicht zweifeln, sondern nur sicher gehen.

iconErnst:
Der Rumpf ist unten von außen glatt. Also keine Stufe. Es sind allerdings Achtern zwei Hölzer drunter geschraubt.

:confused:
Gruß Detlev
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Manches Halbwissen bleibt so hartnäckig im kollektiven Gedächtnis, dass es zu Urban Legends wird.
14.06.2011 19:33
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Ernst
Beiträge: 12
Hallo Foristi,

neben der Frage was ich da für ein Boot erstanden habe brennt mir eine weiter Frage wesentlich stärker unter den Nägeln:
Welcher Motor?
Habe weil es gerade so gut passte einen Wartburg Motor gekauft.
Danach im Jacht Archiv gestöbert.
Das Ergebnis war, das in den 30ern, Boote ähnlich meines kleinen Schwimmkörpers, mit einem 5-6PS Sachs Zweizylinder Inboarder etwa 18-20kmh machten. Der Sachs hatte sogar ein Wendegetriebe. Ich habe aber bisher weder Bilder von dem Ding gesehen, noch weiß ich ob das Sinn ergeben würde.
Ich weiß jetzt allerdings; die 50PS des Wartburg Dreizylinders sind irgendwie zu viel.
Was mich jetzt interessieren würde wäre, ob irgendwas dem Sachs adäquates. mit Wendegetriebe auftreibbar ist.
Meine Nächste Überlegung wäre es einen Außenborder als Inboarder um zu bauen, da es von denen in der Klasse bis 15PS reichlich gibt.
Irgendwie bin ich hin und her gerissen und bräuchte mal Inspiration.

Beste Grüße,

Ernst
18.06.2011 19:49
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dumperjack
Moderator
Von: PM/MV, Deutschland
Beiträge: 78
iconErnst:
... neben der Frage was ich da für ein Boot erstanden habe brennt mir eine weiter Frage wesentlich stärker unter den Nägeln:
Welcher Motor?...

Wenn wir rausbekommen wann - wer dieses Boot gebaut hat wird auch die Frage zum Motor zu klären sein.
Solche Boote wurden mit rund 6 Ps - Innenbordern bewegt.

iconErnst:
Habe weil es gerade so gut passte einen Wartburg Motor gekauft.

Der würde nicht zum Boot passen und auch der Einbauversuch macht keinen echten Sinn,
da unter anderem die vorhandene Wellenführung behalten werden sollte.

iconErnst:
Meine Nächste Überlegung wäre es einen Außenborder als Inboarder um zu bauen, da es von denen in der Klasse bis 15PS reichlich gibt.

... eventuell nutzt da die Suche nach einen wasser gekühlten Motor für kleine Aggregate .

iconErnst:
Irgendwie bin ich hin und her gerissen und bräuchte mal Inspiration.

Dann sehe Dir mal ganz lange das Bild an .... ;) .

Schwarz/Weiß gestrichelte Linie rings um das Boot und dann ein Schild "Wasser - Taxi" ;)
Gruß
Frank
20.06.2011 11:54
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FrankNMS
Von: Neumünster, Deutschland
Beiträge: 18
Moin Ernst,
schau regelmäßig in die Bootsbörsen und ins Internet, dann wirst du bestimmt bald fündig. Sachs, Ilo, Lloyd und Albin fallen mir als Stichwort für einen kleinen Verbrenner spontan ein. Vielleicht passt auch ein kleiner Trabant P50 Motor mit max 18PS. Auf ein Wendegetriebe kannst Du vielleicht verzichten, was bei kleinen Booten öfter gemacht wurde.
Viele Grüße, Frank

Je älter, größer und exotischer, desto lieber...
20.06.2011 21:16
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Ernst
Beiträge: 12
icondumperjack:
Dann sehe Dir mal ganz lange das Bild an .... ;) .

Schwarz/Weiß gestrichelte Linie rings um das Boot und dann ein Schild "Wasser - Taxi" ;)


Ne, kein Taxi. Die fallen mir schon im Straßenverkehr eher unangenehm auf. Dachte schon eher an ein Beiboot.
Aber ein Wendegetriebe hätte ich liebend gerne.
Ich kann mich an Bildern aus meiner Kindheit erinnern. Ein offenes Getriebe etwa 30cm im Quadrat mit Schalthebel und Zahnrädern. Alles richtig Dick im Fett laufend.
So was hätte ich gerne.

Grüße,

Ernst
20.06.2011 22:53
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dumperjack
Moderator
Von: PM/MV, Deutschland
Beiträge: 78
iconErnst:
... Dachte schon eher an ein Beiboot.

Bei den Abmaßen braucht es schon eine gewisse Größe bei der Yacht für solch ein Beiboot,
ob dann das Freibord ausreicht ?
iconErnst:
Aber ein Wendegetriebe hätte ich liebend gerne.
Ein offenes Getriebe etwa 30cm im Quadrat mit Schalthebel und Zahnrädern. Alles richtig Dick im Fett laufend.

Wie bereits beschrieben wurde diese Boote (Bauform und Abmaße) im Original mit kleinen Motoren von 2 bis 6 PS ausgestattet und angetrieben.
Ein Getriebe, so wie Du es beschreibst ist da etwas überdimensioniert und ungebräuchlich.
Denkbar und noch Stilgerecht wäre ein Motor mit umsteuerbarer Welle bzw. verstellbaren Flügeln wie sie zum Beispiel auch von König und Rotbart gefertigt wurden.
In der Stärke um 6 PS fanden auch Motoren von Schneider Heck Verwendung, diese Firma hatte auch Motoren mit Dynastarter ausgestattet.

Wie viel Platz bleibt zwischen Rückwand des hinteren Sitzes und Beginn der Wellenanlage ?
Die vorhandene Wellendurchführung würde ich unbedingt beibehalten, der Erbauer dieses Bootes wird Einbauwinkel und Maße nicht Grundlos gewählt haben.
[Zuletzt bearbeitet dumperjack, 21.06.2011 14:18]
Gruß
Frank
21.06.2011 14:07
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detlev
Mitglied
Von: Berlin, Deutschland
Beiträge: 12
Hallo Miteinander,

icondumperjack:
...
Denkbar und noch Stilgerecht wäre ein Motor mit umsteuerbarer Welle bzw. verstellbaren Flügeln wie sie zum Beispiel auch von König und Rotbart gefertigt wurden.
In der Stärke um 6 PS fanden auch Motoren von Schneider Heck Verwendung, diese Firma hatte auch Motoren mit Dynastarter ausgestattet..


Solange wir kein ungefähres Baujahr ermittelt haben, tappen wir mit vielen Mutmaßungen, welcher Motor verbaut war, im Dunkeln. Da offensichtlich eine Welle eingebaut war, schließe ich mich der Aussage an, dort auch wieder einen Einbaumotor zu platzieren. Frank's Bemerkung ist ernst zu nehmen. Ich habe vor kurzen ein Mittel(Achter)-Kajütboot, welches auf einer Verkaufsplattform angeboten wurde, etwas genauer angesehen. Dort war mal eine Einbaumaschine (Wartburg) platziert. Später wurde eine Konstruktion am Heck angebaut und ein Außenborder platziert. Das Boot hat an wichtigen Verbänden Risse bekommen und ist daher undicht geworden. Die später angebrachte Laminierung ist gerissen. Der Konstrukteur hat das Boot nie für einen Außenborder konstruiert!

Bevor über die Leistungsstärke des neuen (alten) Motors gesprochen wird, ist wohl die Frage zu klären, was man mit dem Boot vorhat. Dabei sind die Höchstgeschwindigkeiten auf den Gewässern genauso einzubeziehen, wie die Wirtschaftlichkeit, Laufruhe und die konstruktiven Merkmale des Bootes. Was jetzt noch als Rest sichtbar ist, schließt nicht auf eine große Maschine, aber auch das bleibt nur eine Vermutung.

Ich bin gespannt, wie die Geschichte weiter geht, denn die Form des Bootes ist schön anzusehen und es lohnt sich auf jeden Fall, das Boot in neuen Glanz zu versetzen.
Gruß Detlev
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Manches Halbwissen bleibt so hartnäckig im kollektiven Gedächtnis, dass es zu Urban Legends wird.
22.06.2011 17:15
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Ernst
Beiträge: 12
Habe jetzt einen Motor,

einen 175er Effzet. sollte passen und der Winter ist ne gute Zeit um das Teil auf dem Küchentsch zu überholen.
Hat vielleicht jemaand eine Idee wo ich eine Betriebsanleitung und evtl. explosionszeichnungen für den Motor bekommen kann?

Beste Grüße,

Ernst
16.08.2012 23:46
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