
Kennt jemand das Teil? Hat jemand Bilder???
Das Boot wurde in den späten 60ern in Ungarn gebaut und hierzulande von Steinwascher vertrieben.
Es war ca. 3,8m x 1,4m und für den Betrieb mit Langschaft AB konzipiert. Welche ungarische Werft könnte das gewesen sein?
Das Boot wurde in den späten 60ern in Ungarn gebaut und hierzulande von Steinwascher vertrieben.
Es war ca. 3,8m x 1,4m und für den Betrieb mit Langschaft AB konzipiert. Welche ungarische Werft könnte das gewesen sein?

04.08.2011 13:53

... reine Fleißarbeit, gebe mir bitte einige Stunden Zeit - Die Archivtür klemmt etwas

05.08.2011 04:09
Dieses Boot wurde im Zeitraum 1962 bis 1967 mit und ohne Tragflächen gehandelt.
Die vordere Tragflächen konnten seitlich angeklappt und zum Transport demontiert werden,
die hintere klappte man mit dem Motor hoch, bzw. demontierte sie auch.
Der damalige Chefkonstrukteur war Fekecs Gábor aus Ungarn.
Die Maßangaben schwankten von 3,70/3,75 m x 1,30/1,40 m, Breite der Tragflächen war 1,82 m.
Die Gewichtsangaben schwanken von 100 bis 150 kg, der Körper bestand aus Aluminium und wurde im Argonverfahren verschweißt.
Hier wurden sie von Fa. Steinwascher vertrieben, diese hatten sonst vorwiegend norwegische Modelle im Angebot.
In Östereich war es Karl Feistritzer aus Wien.
Zum Auftrieb bei Rumpfschäden waren Lufttanks von 170 Liter eingebaut.
Zum Lieferstandard gehörten Windschutzscheibe, Positionslamper, Tragegriffe, Beschläge, gepolsterte Sitze und eine 2-farbige Lackierung.
Der deutsche Händler setzte auf König Motorenbau, die Östereicher auf West Bend.
Die Angaben zur Motorisierung schwanken von 25 - 40 PS.
Die angegebene Schaftlänge beträgt - 50 cm.
Die vordere Tragflächen konnten seitlich angeklappt und zum Transport demontiert werden,
die hintere klappte man mit dem Motor hoch, bzw. demontierte sie auch.
Der damalige Chefkonstrukteur war Fekecs Gábor aus Ungarn.
Die Maßangaben schwankten von 3,70/3,75 m x 1,30/1,40 m, Breite der Tragflächen war 1,82 m.
Die Gewichtsangaben schwanken von 100 bis 150 kg, der Körper bestand aus Aluminium und wurde im Argonverfahren verschweißt.
Hier wurden sie von Fa. Steinwascher vertrieben, diese hatten sonst vorwiegend norwegische Modelle im Angebot.
In Östereich war es Karl Feistritzer aus Wien.
Zum Auftrieb bei Rumpfschäden waren Lufttanks von 170 Liter eingebaut.
Zum Lieferstandard gehörten Windschutzscheibe, Positionslamper, Tragegriffe, Beschläge, gepolsterte Sitze und eine 2-farbige Lackierung.
Der deutsche Händler setzte auf König Motorenbau, die Östereicher auf West Bend.
Die Angaben zur Motorisierung schwanken von 25 - 40 PS.
Die angegebene Schaftlänge beträgt - 50 cm.
05.08.2011 07:08
Vielen Dank für die schnelle Hilfe, Frank
Befasse mich nocht nicht so lange mit Booten und Motoren aus der Zeit zw. 1950-1970 und staune immer wieder, was da so zu Tage kommt.

05.08.2011 13:20
Ulzana:
Vielen Dank für die schnelle Hilfe, Frank![]()
Dafür ist Klassik-Boote.de doch ins Leben gerufen worden

Ulzana:
Befasse mich noch nicht so lange mit Booten und Motoren aus der Zeit von 1950-1970 und staune immer wieder, was da so zu Tage kommt.
Noch interessanter finde ich persönlich die Zeit davor, auch wenn es viel schwerer ist richtige Informationen zu bekommen.
Im Anhang noch Bilder aus der Testphase des Tragflächenbootes Nixy

05.08.2011 21:54
Ulzana:
Welche ungarische Werft könnte das gewesen sein?
Der Grundstein war die ungarische Fluß und See Co. die am 24.01.1895 bei einer Generalversammlung gegründet wurde.
Aus dieser wurde später die ungarische Werft- und Kranfabrik die dann 1959 die Tests und Fertigung starteten.
Wenn ich nicht irre ging der erste Großauftrag 50 oder 100 Boote nach Norwegen oder Schweden die diese Boote dort mit 100% Gewinnspanne verkauften.
Im Anhang 3 Bilder eines noch existierenden Rumpfes aus dem Archiv-SRY, ein ungarischer Modellbauer der sich auch mit Nachforschungen beschäftigt.
Als Motor findet hier ein schwedischer " Crescent Marin " Verwendung.
05.08.2011 22:14

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